Wie sich ein Leben mit Hochsensibilität anfühlt (Allgemeines)

Nalini @, Donnerstag, 05.09.2019, 21:45 (vor 12 Tagen) @ naseweis

Mir gefällt der Artikel sehr gut.

Das sind so die Beiträge, die für mich 'bunte Lichter' sind (bezogen auf meinen Beitrag im Thread von Stefan).

Ich erkenne mich in einigen der beschriebenen Merkmale im Text wieder.

Zum Beispiel die geringe Verträglichkeit von Stimulanzien wie Kaffee und Zigaretten. Während früher Freunde und Bekannte von mir locker zwei Tassen Kaffee und einige Zigaretten dazu konsumieren konnten, sind meine Nerven bei dieser Menge schon längst ins Flattern geraten. Ich vertrug das einfach nicht.

Oder auch die fehlende Neigung, mitten in der Großstadt leben zu wollen. Schon damals, in sehr jungen Jahren, habe ich gemerkt, dass ich zwar gerne in der Großstadt bin und die Anregung genieße. Aber irgendwann immer auch erleichtert war, dort wieder herauszukommen: die vielen Häuser, wenig Grün, die vielen Menschen, der Trubel, der ständige Lärm und Soundpegel ... Das wäre mir rund-um-die-Uhr einfach zu viel. Während Freunde und Bekannte von mir mitten in der Großstadt lebten und leben, in turbulenten Vierteln, teilweise an viel befahrenen Straßen, und dort glücklich sind. Nix für mich.

Schön der Schlusssatz des Artikels:

★ Wir sollten unser Leben danach ausrichten, was wir brauchen und was uns gut tut, und nicht nach dem, was man nach gesellschaftlichem Standard tun sollte ★

Und übrigens: Interessant, dass viele Foristen hier beim HSP-Test hohe Punkte erzielten.
Also doch Überlastungs- und Stressthese? :-P ;-)


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