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Wie sich ein "stilles" Leben anfühlt (Allgemeines)

Zoe @, tieef im Weeeeesten, Donnerstag, 05.09.2019, 19:38 (vor 97 Tagen) @ naseweis

Gerade habe ich zwei Bücher von Sylvia Löhken gelesen, die darin deutlich die Begriffe introvertiert, schüchtern und hochsensibel trennt (es mag in individuellen Menschen Schnittmengen geben - ich halte mich z. B. für sensibel und introvertiert, aber kaum für schüchtern)).

Interessant ist, dass sie darstellt, dass introvertierte Gehirne offenbar anders funktionieren als extrovertierte Gehirne. Dies zeige sich insbesondere darin, dass introvertierte Menschen ihre verbrauchte Energie nur durch Ruhe ( wie "Akku aufladen") zurückgewinnen. Extrovertierte Menschen brauchen dagegen im Wesentlichen Kontakte und Anregungen durch andere Menschen und gewinnen daraus neue Energie vgl. "Windmühlen erzeugen Energie") - ihre Gehirne verlangten nach dem Belohnungsbotenstoff Dopamin - die Introvertierten dagegen nach dem Neurotransmitter Acetylcholin.

Beide Bücher gibt es schon eine Weile (daher auch gut im Netz gebraucht zu erwerben, oder in Büchereien zu finden). Sylvia Löhken arbeitet als Coach und schreibt daher sehr anwendungsorientiert und verständlich, mit dem Schwerpunkt auf introvertierten Persönlichkeiten - ich werde die Buchtitel in die Bücherecke stellen. (Ihre sorgfältigen Literaturlisten im jeweiligen Anhang sind ebenfalls sehr interessant).

Zoe

Introvertierte schreiben gerne und pflegen häufig Netzaktivitäten (wie foren etc.) ---- schreibt Löhken :einhorn:


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