Mein virtuelles Tagebuch (in spe) (Therapien)

stefan ⌂ @, Berlin, Donnerstag, 05.09.2019, 10:44 (vor 13 Tagen)

Oft wenn ich vielleicht das Gefühl habe, zu unbedeutend, zu alleine, zu wenig in mir oder der Welt zu sein, dann nutze ich solche virtuellen Angebote, meine Ideen oder Gedanken mehr oder weniger öffentlich auszuhängen.

Sehet her, hier bin ich! Ich möchte gesehen werden, möchte Resonanz bekommen, wie beim Angeln werfe ich einen Köder aus, mal sehen, wer möglichst zahlreich anbeisst?!

Geangelt wird in diesem Teich mit allem und nichts.

Die Welt ist bunt und kein Thema zu abwegig, um nicht doch Hoffnung auf etwas Zuwendung, narzisstisches Futter zu versprechen.

Ich habe keine wirklichen Fragen mehr, früher war das mal anders.


Ich danke Dir für Deine Aufmerksamkeit!


Vielleicht wäre es besser für mich, dieser Text könnte ohne Resonanz nun verhallen.

Das Schreiben hier, es mag nicht nur Symptom meiner aktuellen Unausgeglichenheit sein, sondern diese in gewisser Weise auch bestärken?!

Die Gefahr, mich hier weiter zu verlieren, zu verlaufen, die Drohung, meine Einsamkeit zu manifestieren.

Hier finde ich weder Freunde noch Austausch, keine Anregungen, die ich nicht mindestens genauso in jedem Tv Programm auch geboten bekomme.

Schweigen, Weggehen - eine Therapieoption.

Stefan


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