Der begrabene Riese (Bücherecke)

W.W. @, Dienstag, 03.09.2019, 18:32 (vor 20 Tagen) @ tournesol

Es ist typisch für japanische Romane, dass oft Wirklichkeit und Traum oder Fantasiewelt nicht klar zu trennen sind und ineinander übergehen. Beim Lesen fand ich es manchmal schwierig zu entscheiden, was Realität ist. Ich mag es eigentlich lieber realistisch.

Ja, dieses Changieren ist sehr merkwürdig, als ob einen Altertümliches, längst Vergangenes anwehen würde. Ich meine, ob etwas dran wäre, dass etwas Mythisches aus der Vorzeit zu uns spricht. Als ob die Phantasie, die durch so etwas angeregt wird, weniger Hollywoodhaft wäre.:-)

Z.B. wie sie in der verfallenen römischen Villa, in der sie vor einem Gewitter Zuflucht gesucht haben, zwei Personen antreffen: eine alte Frau, die irgendwo sitzt und etwas in ihrem Schoß versteckt, und ein mittelalter Mann am Fenster. Der Mann berichtet, dass er Fährmann ist, und sich mit seinen Kollegen ablöst, und wie er hier, wenn er einen Tag Pause hat, herkommt. Aber kaum ist er da, kommt die alte Frau, beschimpft und verflucht ihn, und schneidet vor seinen Augen einem Kaninchen die Kehle durch...

W.W.


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