Klarheit (Symptome)

Boggy, Dienstag, 13.08.2019, 09:42 (vor 5 Tagen) @ W.W.

Ja, wenn man es genau nimmt, haben Sie recht. Mein Problem ist, dass es nicht so genau zugeht in der Welt. (...)
Vielleicht könnte man es ja - in aller Vorsicht - so sagen: Wenn ich 30 Zigaretten am Tag rauche, erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Lungenkrebs bekomme, und wenn ich in einer Situation voller Stress bin, erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, einen MS-Schub zu bekommen.
Oder ist auch das zu tollkühn formuliert?

Wahrscheinlich haben Sie recht.

Mir geht es hauptsächlich um begriffliche Klarheit.
Wenn wir keine klaren (geklärten) Begriffe verwenden, können wir auch nicht zu klarer Erkenntnis kommen. Verschwommener Begriffsgebrauch führt zu verschwommenen, unklaren Erkenntnissen, die leicht in mehr Verwirrung führen, oder falsche Annahmen.

Man könnte vielleicht sagen: wir schauen durch unsere Begriffe auf die Dinge. Sind unsere Begiffe getrübt, sehen wir auch nur undeutlich und verschwommen.

Diese Überlegungen schließen ein, daß wir u.U. klar durch einen klaren Begriff erkennen, daß wir in diesem oder jenen Fall zu keiner klaren Erkenntnis gelangen.

Mir geht es nicht darum, auf Klarheit zu bestehen, wo es keine gibt.

Gruß
Boggy

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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.


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