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vom Menschenbild und von Krankheit (Symptome)

agno @, Dienstag, 13.08.2019, 06:26 (vor 9 Tagen) @ Boggy

Auslösen kann man nur etwas, das bereits vorhanden ist.
Wenn etwas aus dem Nichtvorhandensein erst noch enstehen soll, dann braucht es eine Ursache.

Das kommt auf das Menschenbild an, welches man der Theorie zugrunde stellt.
Wer glaubt, dass der Mensch eigentlich perfekt ist, der muss so denken.
Allerdings ist die Theorie vom unperfekten Menschen als Normalität imho auch plausibel.

Die MS fühlt sich an wie eine Kaskade von kleinen und großen Katastrophen.
Die erste war der Auslöser, die Folgenden sind das Leben, wie es halt so ist.

Frei nach der Theorie: "der Teufel scheißt immer auf den selben Haufen"
Könnte der sogenannte vermaledeite Auslöser genausogut ein: "zuviel mal dumm gelaufen" sein.
Eventuell ein Virus den man normalerweise gut bekämpfen kann &
Sorgen die man normalerweise in den Griff bekommt &
Gift im Körper, welches man normalerweise schadfrei ausscheiden kann.
"Klirr&Schepper" -> Ein Zahnrad zerbricht.
Von diesem Tag an läuft alles anders.

und nun, die Frage der Fragen:
Können Artisten des Alltags den Dratseilakt des Lebens so gehen, dass die Kaskade der Katastrophen unterbrochen wird?

Wenn ja?
Sind das besonders begabte Artisten?
Sind das besonders fleißige "Alles-richtig-Macher"
Sind das besonders kluge Beobachter?
oder
Glückspilze mit einem besonders kleinen "Knaks" vom "Klirr&Schepper"?
Glückspilze mit einem besonders beruhigten Lebensseil?
Glückspilze mit einer besonders robusten Lebensmut?

Sind diese Fragen an die Glückspilze tendenziell übergriffig?
Tendieren die fleißig-klug-Begabten zum Allmächtigkeitskomplex?
Tendiert die Population derer bei denen es nicht so gut läuft, dazu die Anderen entweder zurück in den Hoffnungslosigkeitsmoloch zu ziehen oder angriffig als MSMickimäuse zu diskreditieren?

Gruß agno

--
Gschafft ist aber noch nix


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