Klimawandel wg. steigender Bevölkerung? (Bücherecke)

W.W. @, Sonntag, 11.08.2019, 15:39 (vor 123 Tagen) @ naseweis

ich las dieser Tage auch einen interessanten Essay.
Da ging es um die Einstellung, dass man/frau doch keine Kinder mehr zeugen solle, es gäb eh schon zuviel Menschen und überhaupt und so. ...

Der Autor hielt entgegen: (sinngemäss)

Wenn die zukünftigen Eltern ihren Lebensstil ändern, könnten sie locker Kinder kompensieren.
Man kann (oft) ohne Auto leben
man kann auch ohne Flugreisen leben.

Man kann sogar Urlaub nur auf dem Festland machen :clap:

Lieber Uli,

Ja, ich meine so etwas Ähnliches. Als ob es ganz einfach sei und nur keiner tue!:-( Warum eigentlich nicht? Weil sie egoistisch oder bösartig sind? Oder weil die Konzepte modeabhängig sind, mehr oder weniger "in".

Wir müssen unterscheiden lernen, ob wir von einer Modeströmung mitgerissen werden, oder selbst wissen, was wir wollen und was gut ist.:confused:

Ich glaube, das ist sehr, sehr schwierig. Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich gern auf das verzichte, was ich sowieso nicht tue. So kann ich gern auf Zigaretten und Alkohol verzichten und sogar auf den Großes Preis von Monte Carlo. Und mir reicht es, einmal im Jahr nach Mallorca zu fliegen. Und Kinder will ich auch keine mehr!

Wolfgang

PS: Die Gefahr ist, dass - selbstgefällig wie wir sind - alles so bleibt, wie es ist. Wenn wir bei uns und um uns herum etwas ändern wollten, was wirklich wehtut, dann könnten wir eine Katastrophe heraufbeschwören. Ich las neulich, wenn jeder Deutsche so leben würde wie ein armer Afrikaner, könnten wir die Tragekapazität der Erde um mindestens 5 Milliarden Menschen erhöhen. Fragt sich nur, ob das jemand will!:confused:

You keep lyin' when you oughta be truthin'
You keep losing when you oughta not bet
You keep samin' when you oughta be a'changin'
Now what's right is right but you ain't been right yet


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