MS-Krimi? gequirlte scheisse im tv - Echt jetzt? (Straßencafé)

Marc @, Samstag, 10.08.2019, 22:48 (vor 64 Tagen) @ Mimmi

Bei mir kam der Krimi so gar nicht an :confused:

Mich hat eher angekotzt, wie MS dargestellt wird.
Was sollten dass für Krämpfe sein? Etwa einschießende Spastiken?
Gleichzeitig ist der arme MSler aber noch dazu in der Lage, seine Frau zärtlich über das Gesicht zu streicheln

Grund für den Suizid: der Rolli steht unmittelbar bevor und so kann er nicht mehr in sein Büro. Warum bitteschön nicht mit Rolli ins Büro?
Und wieder dieses dämliche Klischee: im Rolli ist das Leben nicht mehr lebenswert.

Glaubst du, dass bei vielleicht 1-2 Wochen Drehzeit alle Handlungen noch auf medizinische Konsistenz überprüft werden?

Den Handlungsstrang im Film hätte man genau so gut mit anderen chronischen Erkrankungen produzieren können. Der/die Regisseur(in) benötigte als Protagonisten wohl irgendeinen verzweifelten Familienvater der kurz vom Freitod stand und wollte von den Drehbuchautoren dafür augenscheinlich „nicht wieder eine Krebserkrankung“.

Dann gibt es halt plötzlich irgendeine „ausweglose“ Version der XY Krankheit die zum Suizidwunsch führt und der Protagonist kann zwar seiner Frau noch die Hand halten aber dafür nicht mehr den Plastikbecher mit der Giftmischung sodaß seine Frau sie verabreichen muß um damit vor schweizer Recht eine Mordanklage von der Staatsanwaltschaft zu erhalten... usw....usw.

Und manche MSler sitzen da und überlegen noch, was er nur genau für Symptome gehabt haben bzw.. wie das nur wieder auf Andere reflektieren könnte...diese Szene ging vielleicht 2-3 Minuten in einem 1 1/2 stündigen Film...das ist doch echt „mimimi“. Irgendwann muß man diese Krankheit doch lange genug gehabt haben, dass sowas komplett an einem vorbei geht..Bist du echt so sensibel wenn du sowas siehst?

Wenn jemand damals in den Film „Anatomie“ ging hat er/sie auch nicht erwartet, dass er echte Aktivitäten an einer echten Universität sehen würde. Ich kann mich noch daran erinnern, wie der Regisseur und sein Team Hausverbot erhielten nachdem er sein Drehbuch rausgerückt hatte. Die Rektoren waren darüber erschüttert, daß jemand es wagen würde einen unseriösen Horrorfilm an ihrer Uni zu drehen. Der Produzent hat daraufhin alle Drehorte in den Bavariastudios nachgebaut und genauso abgedreht wie geplant. Das hat die Zuschauer und Kritiker später auch nicht weiter interessiert...


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