Verständnis Frage zur neuen Herpes Zoster Impfung (Allgemeines)

MO @, Zürich, Donnerstag, 08.08.2019, 20:49 (vor 122 Tagen)

In der Vergangenheit schon las ich immer interessiert mit, wenn es um Herpes Zoster ging. Das liegt daran, dass ich vor meiner MS Diagnose häufig Herpes hatte.
Der jüngste Link von agno hat mich wieder darüber nachdenken lassen http://ms-ufos.org/forum/index.php?id=54309. Dabei kamen die beiden Fragen hoch, auf die ich partout keine Antwort gefunden habe. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?


Frage1
Was ist der Unterschied zwischen der natürlichen Immunisierung gegen Herpes Zoster infolge einer Windpocken Infektion und dieser neuen HZ-Impfung?
Überlegung: schlussendlich ist es ja dasselbe Immunsystem, welches einmal Gürtelrose zulässt (Viren stammen von der Immunisierung durch erlebte Krankheit Windpocken) und im zweiten Fall die Gürtelrose trotz supprimiertem Immunsystem erfolgreich verhindert (Immunisierung durch Impfung).
Was macht also die Impfung besser als unser Körper? Ich war bisher immer der Meinung, eine Impfung benutzt ein monoklonales Antigen wohingegen bei der Immunisierung auf „natürlichem“ Weg polyklonale Antikörper entstehen und deshalb eine bessere, weil breitere Wirkung resultiert?

Frage 2
Falls Herpes Zoster eine Ursache für MS ist was würde man erwarten, wenn sich jemand gegen Gürtelrose impft? Ist das dann vergleichbar mit einer antiviralen Therapie?
Ich meine mich zu erinnern, dass jemand aus diesem Forum sich selber mit antiviralen Medikamenten als eine Art MS-Therapie behandelt hat, leider erinnere ich mich nicht mehr an seinen Namen.
Aber wäre diese neue Herpes Zoster Impfung quasi gleich gut oder besser wie das Schlucken von Aciclovir?

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Ich liebe den Herbst, dank seinen kühleren Temperaturen erwacht mein Geist.


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