Wenn man über Gott nachdenkt, scheint alles ganz leicht zu sein! (Bücherecke)

W.W. @, Donnerstag, 08.08.2019, 16:41 (vor 126 Tagen) @ Wolkenblume

Ich kenne weder Habermas noch andere hier immer wieder aufgeführte Philosophen und ich kann mir diese nicht einverleiben, weil mein Hirn mit anderen wichtigeren Themen voll ist....aber ich will mal auf den Betreff zurück kommen.

"Wenn man über Gott nachdenkt, scheint alles ganz leicht zu sein "

Nun, vielleicht scheint für Sie , W.W. alles dadurch leichter zu sein......für mich gibt es diesen Gott nicht.....ich bin da eher bei einer Höheren Macht.....und es gibt noch so viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die man nicht erklären kann, die es aber trotzdem gibt....

Das meinte ich ja! Es ist so einfach zu sagen: "Es gibt keinen Gott!" Aber in dem Augenblick, wo man das tut, fehlt etwas. Als ob es den Gegenstand oder das Ziel eines religiösen Verlangens gäbe, ohne dieses merkwürdige Etwas klarer benennen zu können.

Vielleicht haben die Juden ja recht, wenn sie es sich verbieten, den Namen Gottes zu nennen, er ist der Unaussprechbare (eher vielleicht das Unaussprechbare), und vielleicht hatten ja auch die Scholastiker recht, wenn sie Gott als das bezeichneten, was sich allen Begriffen entzieht (natürlich auch der grammatischen Klassifikation;-)).

Es geht um das Numinose, und es wäre durchaus denkbar, dass so etwas existiert. So wie das Unheimliche existieren könnte!

W.W.

PS: Natürlich hatte ich die Thread-Überschrift etwas Sybillinisch formuliert, um niemanden zu verschrecken. Ich hätte auch sagen können, dass man es sich - meiner Meinung nach - zu einfach macht, wenn man auf das Religiöse verzichten will.


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