Wenn es doch nur jemanden gäbe, der uns sagen könnte, wo es lang geht! (Allgemeines)

W.W. @, Montag, 05.08.2019, 08:48 (vor 13 Tagen)

Ich könnte mir vorstellen, dass das Jürgen Habermas ist, dass ich ihn aber nicht richtig wahrgenommen habe, da er mir zu schwierig und abgehoben wirkte.

Es war beides: Ich verstand ihn lange Zeit nicht, und ich dachte, er hätte uns nichts zu sagen. Jetzt komme ich um Jahrzehnte zu spät, und vieles, was Habermas zur Heidegger-Affäre, zum Positivismus-Streit, zum Historiker-Streit, zur Wiedervereinigung, zur EU und zu den Twin-Towers gesagt hat, hat mich nicht erreicht!:-(

Jetzt muss ich all dies mühsam nacharbeiten und ich bin viel zu spät.:-( Man fühlt sich so allein ohne eine Leitfigur. Aber es ist so enorm wichtig, sich jemand zu wählen, an dem man sich orientieren kann: Platon? Locke? Kant? Rawls? Habermas?:confused:

Es ist wie mit einem Führer. Man muss sich gut überlegen, wem man sich anschließen möchte.

W.W.

PS: Und was hat das mit der MS zu tun? Ich glaube, wir könnten uns leichter entscheiden, was wir begrüßen und was wir ablehnen, wenn wir ein großartiges Ziel hätten. Wie stehen wir zum Krankheitsbegriff? Wollen wir immer bessere Medikamente? Koste es, was es wolle? Zur Natürlichkeit des Lebens? Zur Selbstbestimmung unseres Todes? Zur Organverpflanzung. Zur Gentechnologie? Zu den Impfungen? Ist der Mensch ein Wolf - und wird sich daran nichts ändern, wenn man es realistisch sieht? Beuten die reichen Länder immer noch die armen aus? Werden sich China und Indien erheben?

Aber Führer und great, das sind die Wörter der Stunde!!!


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