selber schuld (Therapien)

IceUrmel, Mittwoch, 10.07.2019, 15:17 (vor 10 Tagen) @ kerstin

Liebe Kerstin,

„Wir haben sogar im Sportverein einen MSler“ oder „die Nachbarin xy ist auch an MS erkrankt und ihr geht es mit ihrer Medikation richtig gut“…. kenne ich auch.

Meist genügt dann schon die Frage nach der Erkrankungsdauer (ach, das wissen wir gar nicht), welche Medikamente genommen werden (wissen wir nicht) oder ob sie glauben, dass eine kurze Begegnung wirklich aussagekräftig ist (äh, eigentlich nicht), um für Nachdenken auf der anderen Seite zu sorgen.

Wenn ich merke, mein Gegenüber ist ernsthaft interessiert, erläutere ich beispielsweise das Nutzen-Risiko-Profil einiger Medikamente mit Verweis auf die Auswertungen des UKE und/oder der TIMS, berichte von meinen ganz eigenen Programmen oder meinem MS-Werdegang.

Ich glaube noch immer, dass die meisten Menschen es nicht böse meinen.

Es ist oft eine Mischung aus Unwissenheit, Befangenheit und Mutmachenwollen, die dann in den schönsten Blüten ihr Unwesen treibt.

Überflüssig es zu sagen (ich tue es aber trotzdem): Kein Mensch ist an der MS selber schuld!

Herzliche Grüße!


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