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Kükenschrettern und Ernährung (Allgemeines)

Bluna, Freitag, 14.06.2019, 10:40 (vor 72 Tagen) @ Jakobine

Das Schrettern männlicher Küken ist auch übergangsweise, so das Urteil von gestern, meiner Meinung nach nicht zu tolerieren. Es geht auch so: eine österreichische Biobäuerin mit einem grossen Hof für Geflügelzüchtung läßt beide Geschlechter aufwachsen - was auch immer das heißt, wenn die Hühner und Hähne nur 4 Wochen leben - und läßt sie dann schlachten. Irgendwo ist das ein gequirlter Irrsinn, die ganze konventionelle Landwirtschaft.

Jedes 3. Huhn aus konventioneller Haltung hat multiresistente Keime, das wurde gerade untersucht. Das ist der Haltung in einer engen Dichte und einer permanenten Antibiotikagabe geschuldet. Wie kann man das Menschen, die sich von dem Fleisch der Hühner ernähren, antun? Es geht hier nur um Profit, um sonst nichts. Ich kaufe seit Jahren kein Geflügel mehr, in Ausnahmefällen mal ein Biohuhn, muss aber nicht sein.

Deutschland ist der größte Exporteur für Schweinefleisch, das geht insbesondere nach China. Hier werden unsere Böden durch die Gülle kontaminiert und das Grundwasser ebenso. Den Profit erhalten die Fleischproduzenten und die Konsequenzen tragen die Menschen, finanziell wegen der Umweltverschutzung und noch gesundheitlich. Das muss unbedingt aufhören. G.Jakobine

Ja, das ist gequirlter Irrsinn! Genauso wie das Abzwicken von Ferkelhoden ohne Betäubung, ihr Lebtag gegen die Wand starrende angekettete Milchkühe in Kleinbetrieben, denen man - oh ach - nicht zumuten kann, was zu ändern, oder Schweinedärmen, die nur zur Waschung nach China verschifft und dann wieder zurückverschifft werden.

Und warum? Weil der arme gebeutelte Bürger keine paar Cent mehr aufbringen mag z.B. für ein Ei. Sorry, mein Mitleid dem Menschen gegenüber hält sich da sehr in Grenzen. Mir stehen da die Tiere näher, denn die haben keine Wahl. Im Grunde brauchts mehr Katastrophen/Lebensmittelskandale, damit mensch lernt.


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