Familienplanung bzw Risikobewertung mit MS? (Allgemeines)

jerry @, Freitag, 12.04.2019, 11:12 (vor 100 Tagen) @ agno

Ihr Lieben,

will auch mal meinen Senf an dieser Stelle einfließen lassen.

Wenn ein Paar zur humangenetischen Beratung geht - egal ob wegen einer familiären Belastung mit einer schwerwiegenden Erbkrankheit (z.B. nahe der Lebensunfähigkeit), einer solchen mit M.Down, Diabetes oder meinethalber MS - dann kann ich das für vernünftig halten. *)

Wenn bei schon bestehender Schwangerschaft pränatale Testungen vorgenommen werden, um z.B. o.g. Erkrankungen beim Ungeborenen festzustellen und im Zweifelsfalle (!!sic!!) abzutreiben, komme ich sehr ins traurige Grübeln. Hab meine eigene Bewertung für mich gefunden, würde diese aber nicht anderen Menschen aufzwingen wollen / müssen.

Und falls in einer schönen neuen Welt eines Tages pränatal festgestellte M.Down-, MS- oder gar Diabetesbelastungen vielfach zu Abtreibungen führen sollten, dann kommt mir bei dem Gedanken das :wuerg:


jerry


*) Falls ein Paar sich aufgrund des Ergebnisses gegen eigene Kinder und für Adoption / Pflegekind(er) entscheidet, könnte ich die Leute umarmen. :star:


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