MS UND VERERBUNG: KEIN PROBLEM (Allgemeines)

tournesol @, Donnerstag, 11.04.2019, 14:53 (vor 100 Tagen) @ GG

'Sind beide Partner erkrankt, ist die Wahrscheinlichkeit etwas höher: 20 Prozent. Das hört sich erstmal viel an. Doch 20 Prozent bedeuten statistisch gesehen, dass nicht mal jedes vierte Kind erkrankt. Anders ausgedrückt: Bekommen zwei MS-Betroffene vier Kinder, muss keines der Geschwister eine Multiple Sklerose entwickeln. Die Veranlagung mag zwar da sein, aber die MS muss nicht ausbrechen.'

Was ist das denn für ein Quatsch? Nein, es 'muss' keines der 4 Kinder erkranken, aber es können auch alle 4 erkranken. Für jedes einzelne Kind ist das Risiko immer 1:1, entweder es erkrankt oder nicht, egal wie hoch das statistische Risiko ist. Als Betroffene mit Kinderwunsch muss man sich die Frage stellen, ob man damit leben könnte, dass das Kind auch an MS erkrankt.

Ja, man kann zu einer Humangenetischen Beratung gehen, haben wir auch gemacht (wegen Diabetes), aber das hilft einem auch nicht viel weiter. Entscheiden muss man sich letztendlich selber.


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