der Teufel liegt im Detail (Allgemeines)

W.W. @, Mittwoch, 10.04.2019, 15:57 (vor 14 Tagen) @ MO

Für einen Stopp oder für eine Heilung gehe ich das 10% Sterberisiko ein

Ich verstehe unter "wirksam": es stoppt mindestens meine MS und ev. heilt es sie sogar,.
Unter "gut wirksam" verstehe ich: die meisten Patienten, die das Medikament einnehmen, profitieren davon und kurieren ihre MS damit.

Bloss für eine Verzögerung der Behinderungszunahme gehe ich natürlich gar kein Risiko ein. Das ist doch die Situation, wie wir sie heute haben? :confused: Ich verstehe deshalb nicht ganz was Sie mit Ihrer ursprünglichen Aussage mitteilen wollten.

Ich will damit sagen, dass viele Menschen allein deshalb bereit sind, ein gefährliches Medikament einzunehmen, weil sie sich davon eine "signifikante" Besserung ihrer MS versprechen, egal ob es eine Verringerung der Schubrate oder eine Verzögerung der Progredienz ist.

Ich halte diese Überlegung bzw. dieses "Abwägen" für absurd, gerade weil der "signifikante" Vorteil so windelweich ist.

Wäre es etwas anderes, wenn das Medikament dazu führt, dass die MS "geheilt" wird? Dann könnten Sie Recht haben.:confused: Obwohl ich Probleme mit dem Begriff der "Heilung" habe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine MS, wenn sie auf einer ungesunden Lebensweise beruhen sollte, aufgrund der Einnahme eines Medikaments geheilt werden sollte.

W.W.


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