wie Ärzte mit manipulierten Bildern getäuscht werden können... (Allgemeines)

Jakobine, Montag, 08.04.2019, 15:05 (vor 18 Tagen) @ Tiff-Ahn

Das muss kein Virus sein, sondern es kann auch ohne Virus zu falschen Bildern kommen. Mir wurde vor 30 Jahren ein Hirntumor diagnostiziert. Der Ausgangspunkt war meine Migräne, da wollte die Neurologin ein Bild haben. Das MRT zeigte einen raumfordernden Prozess an der Hypophyse, nicht operabel. Gleich bekam ich eine Überweisung zum Neurochirogen. Nach dem Gespräch mit der Ärztin sind mein Mann und ich in die Kneipe gegangen und haben gemeinsam entschieden, erstmal nichts zu tun. Er als Journalist für Medizin un Medizintechnik verschickte meine Bilder an verschiedene Professoren zur Befundung. Da kam heraus, dass es eine Anomalie sein könnte oder ein fotografischer/radiologischer Darstellungsfehler. Die Empfehlung war nach 1 Jahr, daraus wurden dann 2, eine weitere MRT Untersuchung zu machen. Wir gingen dann zu einem bekannten Radiologen in der Nähe und der sagte nach den neuen Bildern und seiner Befundung, es sei kein Tumor vorhanden.
Das waren zwei Jahre Angst, was nicht notwendig gewesen wäre. G. Jakobine

Ps.: Die MRTs haben natürlich eine viel höhere Auflösung, aber der Befund ist nur so gut wie der Radiologe.


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