Hoffnungslos verloren? Drei Steine, Silenos und Albert (Allgemeines)

stefan ⌂ @, Berlin, Freitag, 05.04.2019, 12:31 (vor 103 Tagen) @ agno

Was mich ärgert ist die Definitionshoheit von Hoffnung, die ich aus den etablierten MS-Fachgruppen höre & lese.

Hoffnungsdefinition a.) Eine Medizin wird heilen. (Warten auf Godot)
Hoffnungsdefinition b.) Irgendeine Medizin ausprobieren, bis man Glück hat. (MS-Fachgruppenhoffnung)
Hoffnungsdefinition c.) Wird schon nicht so schlimm. (Weihe?)
Hoffnungsdefinition d.) Egal was kommt, ich werde einen lebenswerten Weg finden.
e.) Hoffnung ist das Opium der Realitätsverweigerer. Mach die Augen auf und nutze was Du heute hast.

Was soll das sein? Ein neues Manifest der Pessimisten?

Die Weisheit des Silenos umständlich formuliert?

Man möge sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen, hat Albert doch längst gefunden, in seiner Abhandlung auf die Frage, ob man sich denn umbringen soll?!

Oder, wie es Erich Fried mit seinen drei Steinen ausdrückt:

https://amirmortasawi.wordpress.com/2013/10/10/steine-16539530/amp/


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