UND - wo bin ich? (Allgemeines)

Tiff-Ahn, Sonntag, 17.03.2019, 14:39 (vor 6 Tagen) @ jerry

Die gängige Praxis, sofort bei Diagnosestellung den Teufel an die Wand zu malen, .....

Oder das sehr differenziert dargestellte 'Modell' des W.W., welches auf seinen naturgemäß begrenzten Erfahrungen beruht, mit der Konsequenz, dass immer mal jemand Jahre später im Rolli 'landen' wird, von dem er das nicht angenommen hätte?

Das sind doch beides Mal Situationen, wie sie Doris Wagner für den Missbrauch in der Kirche beklagt:
https://www.youtube.com/watch?v=PfF_ArkQzFY ab min 12:00
"...dass es einen ganz simplen Grund gibt der Missbrauch ermöglicht und das ist einfach ein Machtungleichgewicht."

Das sind die alten Rollenmuster und mich macht beides wütend: das Väterlich-scheinbar-fürsorgliche hinter dem ein Machtanspruch genauso steht wie bei den Teufel-an-die-Wandmalern.

Es ist beides mal ein Machtungleichgewicht.

Es gibt ja mehr als ein ENTWEDERund ODER, es gibt immer auch ein UND.

Ich hätte mir zu meiner Diagnose sehr eine Ermächtigung meiner selbst gewünscht.


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