Worüber ich gerade nachdenke: thx@ tournesolIc (Allgemeines)

fRAUb @, Donnerstag, 14.02.2019, 06:26 (vor 156 Tagen) @ tournesol

Ich weiß nicht, wofür du dich genau bedankst, aber gerne.

Nun, ich hab mich gefragt, wie man mit dem Wissen der Diagnose und um die daraus entstehenden möglichen Folgen umgeht.

Für mich, würde es eine Herausforderung bedeuten. Und, wie Du schon schriebst "die werden in ein Schema gepresst" und das schon sehr früh...
Besonders weil gemacht wird, wofür Geld da ist und da sind im Falle von Kindern, die übergeordneten Institutionen durchaus spendabel...und die Eltern, so habe ich mir sagen lassen, bekommen sie, wenn sie in die Schule kommen da nur sehr schwer wieder raus...das zieht sich durch die Laufbahn und keiner überlegt, was dann am Ende steht.


Liebe tournesol, auch mein Kind, hatte Startschwierigkeiten und wir mussten sehr früh, zu einer Kinder-Bobath- Therapeutin. Die aber, hat ihren Job mit viel Herzblut gemacht und sehr für die Kinder gesprochen,...Für einige Institutionen allerdings, reichte das nicht aus. Besonders, wenn's um den Schlüssel geht (wieviele Kinder auf wieviele ErzieherInnen) und dann wird Druck aufgebaut,...(auf Kosten der Kinder...)

Ich hab mein Kind da rausgenommen. Es konnte machen, was es wollte, so schnell wie es das brauchte und was ihm lag.


Ich bin froh darum, dass ich mich über ein Jahr sehr unbeliebt gemacht habe. Für mein Kind. Letzte Woche, hat mein Mann mir in der Sache zum ersten mal Recht gegeben...


Was kann ich den kids vermitteln?
"Ihr schafft das schon! Haltet zusammen und einigt euch!"
Irgendwie ist was davon angekommen, in der nächsten Generation. Danke, dafür!

https://www.youtube.com/watch?v=0B-2kYokabY

LG

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"Es gibt keine Alternative zum Optimismus" (Prof. Harald Lesch)


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