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Nochmal: Zuckerkügelchen (resp.Zuckerstückchen) statt Kortison ? (Therapien)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Mittwoch, 13.02.2019, 10:31 (vor 5 Tagen) @ Tiff-Ahn

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liebe Tiff-Ahn,

mir lag ferne, über die Homöopathie "abzulästern", ich habe selbst einige positive Erfahrungen mit Homöopathie gemacht. (Nur dass man unter homöopathischer Behandlung keinen Kaffee trinken darf hat mich Abstand nehmen lassen ;-) )

Der Bericht über die Studie "Dextroselösug vs. Kortison" (#1) machte mich hellhörig, zusammen mit der Erklärung wie Kortison in den Glucose-Stoffwechsel (#2) eingreift

#1 "Einmal mit der klassischen Injektion (lokal) von Kortison, verglichen mit 5%er Dextroselösung bei 54 Patienten. Randomisiert unter Ultraschall wurden entweder 5 ml Dextrose oder 3 ml Kortison injiziert. Im Followup (6 Monate) zeigte sich, dass Dextrose besser war, was die Schmerzreduktion und die funktionelle Einschränkung anbelangte, verglichen mit dem Kortisonpräparat."

#2 "Glucocorticoide (auch Glukokortikoide, abgekürzt GK) zählen zu den Corticosteroiden, einer Klasse von Steroidhormonen aus der Nebennierenrinde. Der Name bezieht sich auf ihre Funktion im Glucose-Stoffwechsel, wo sie die Umwandlung von Eiweiß (Protein) in Glucose und Glykogen fördern."

Daraus resultierend entstand diee Frage:
"Warum braucht man dann Kortison, wenn das eh nur "Glucose und Glykogen" stoffwechselt?"
Und diesen Gedanken hat leider niemand nachgedacht und aufgegriffen :-(

- Gibt's dann bei MS-Schüben irgendwann Kügelchen oder einfach nur ein Marmeladenbrot?

Wenn es gelingt, dem Traubenzucker die selbe Magie zu verleihen, wie dem Cortison - wer weiß?

Dem Beitrag in Wikipedia zufolge bräuchte es ja gar keine Magie, da hülfe die Glucose schon ganz alleine.

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Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN


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