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Zuckerkügelchen statt Kortison ? (Therapien)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Mittwoch, 13.02.2019, 00:25 (vor 157 Tagen)

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Traubenzucker-Spritzen helfen bei Karpaltunnelsyndrom besser als Kortison

Bei Medscape hörte ich im Neurotalk gerade einen interessanten Beitag von Prof. Dr. Hans-Christoph Diener, (mittlerweile Seniorprofessor für Neurowissenschaften, wissenschaftliche Leitung des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums und des Schwindelzentrums am Universitätsklinikum Essen) .

Er berichtet von einer Studie aus Taiwan, bei der ein Behandlungsversuch beim Karpaltunnelsyndrom durchgeführt wurde.

"Einmal mit der klassischen Injektion (lokal) von Kortison, verglichen mit 5%er Dextroselösung bei 54 Patienten. Randomisiert unter Ultraschall wurden entweder 5 ml Dextrose oder 3 ml Kortison injiziert. Im Followup (6 Monate) zeigte sich, dass Dextrose besser war, was die Schmerzreduktion und die funktionelle Einschränkung anbelangte, verglichen mit dem Kortisonpräparat."

Jetzt hab ich mal ein bisschen rumgeguckt.
Bei Wikipedia fand ich folgendes zu Kortikosteroiden:

"Glucocorticoide (auch Glukokortikoide, abgekürzt GK) zählen zu den Corticosteroiden, einer Klasse von Steroidhormonen aus der Nebennierenrinde. Der Name bezieht sich auf ihre Funktion im Glucose-Stoffwechsel, wo sie die Umwandlung von Eiweiß (Protein) in Glucose und Glykogen fördern."

- Warum braucht man dann Kortison, wenn das eh nur "Glucose und Glykogen" stoffwechselt?

- Jetzt noch ein bisschen weitergedacht, könnten ja dann die Zuckerkügelchen der Homöopathie das Gleiche bewirken wie Kortison, und schneller, weil nicht lang erst was umgewandelt werden muss ?

- Gibt's dann bei MS-Schüben irgendwann Kügelchen oder einfach nur ein Marmeladenbrot?

Further studies etc.

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