Nachtrag: Follow up der Kritik (Therapien)

fRAUb @, Freitag, 08.02.2019, 09:16 (vor 191 Tagen) @ fRAUb

Was sagt uns das bez. der gängigen Methode Schübe mit Kortikosteroiden zu behandeln? Oder anders gefragt: Was unterscheidet Sehnerven von den anderen?
Oder nochmal anders und direkter (---> für agno :-P )

Warum sollte sich bei anderen Nerven eine bessere Prognose bezüglich der Langzeitfolgen/ Folgeschädigungen durch hochdosierte Kortikosteroidgaben ergeben?


Schlussendlich muss der geneigte Leser/ die geneigte Leserin zugeben, dass die gänge Praxis Schübe mit hochdosiertem Kortison in betrachtnahme dieser Studie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einfach Unsinn sein könnte.


fRAUb

Ich schreibe mal ein follow up meiner Kritik:

Die BeführworterInnen der Kortisongaben, könnten mit der Autoimmunität argumentieren und dass es vorrangig darum ginge, die Entzündung zu stoppen. Und wer wollte es ihnen verdenken? Wer von uns, hat im akuten Schub nicht gedacht: "sch... wo fängt das an? Und wo hört es auf?" Das heißt, dass die Gegenargumentation auf der Basis der Autoimmunhypothese, nicht nur emotional, sondern auch logisch verständlich wird.

In der weiteren Argumentationslinie der Autoimmunbeführworter, wird kommen "aber wir haben jetzt ja ganz neue Medikamente..." (die ich persönlich als noch viel schlimmer empfinde, aber egal. Medizin ansich nimmt nicht viel Rücksicht auf persönliche Animositäten und das ist letztendlich auch gut so...)

Also muss man sich gut überlegen, auf welcher Grundlage man in die Diskussion einsteigt, so dass sie auch fruchtbar, statt furchtbar werden könnte?!


Mir fiele ad hock Prineas ein. Gab's da nicht auch ein follow up von Brück, Lassmann usw.?

Und K.H. Wiendl, ob ich den mag oder nicht, weil er auf einer ganz anderen Ebene forscht (Blutgerinnung)

Die Heidelberger mit ihrer gestörten Calciumverarbeitung,...

Was ich damit schreiben will: wenn man auf einer schiefen Ebene in die Diskussion einsteigt, könnte es auch 'bergab' gehen...

Moin und LG

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"Es gibt keine Alternative zum Optimismus" (Prof. Harald Lesch)


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