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Stammzelltherapie (Allgemeines)

GG, Mittwoch, 06.02.2019, 22:48 (vor 195 Tagen)

für die Nachteulen

habe es noch nicht gelesen, meine Augen sind müde

Besteht bei einem Patienten Lebensgefahr, wie etwa bei Leukämie, dann kommen riskante Verfahren wie eine hämatopoetische

Stammzelltherapie in Betracht, vor allem dann, wenn es keine Alternativen gibt. Beides ist bei Multipler Sklerose nicht der Fall: Es

besteht keine akute Lebensgefahr und mit weit über zehn krankheitsmodifizierenden Wirkstoffen gibt es reichlich Therapieoptionen.

Außerdem kann auch eine Stammzelltherapie die MS nicht heilen, wohl jedoch sehr stark und/oder sehr lange eindämmen.

In Deutschland wie in vielen anderen Ländern sind Stammzelltherapien bei Multipler Sklerose nur innerhalb von Studien zugelassen,

und unterliegen dann noch recht rigiden Voraussetzungen, unter anderem sehr hohe Krankheitsaktivität und schubförmiger Verlauf

https://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/medizin/stammzelltherapie-bei-hochaktiver-ms-im-vergleich/

G

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Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst,sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt,das wichtiger als die Angst ist


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