Bei ALS Riluzol als neuroprotektive Therapie ? (Allgemeines)

Edithelfriede @, Nordhessen, Mittwoch, 06.02.2019, 15:01 (vor 14 Tagen)

Da mir gestern jemand von einer 40 jahrigen Patientin mit ALS erzählt hatte habe ich bei https://de.wikipedia.org/wiki/Amyotrophe_Lateralsklerose#Neuroprotektive_TherapieBehandlung dies gefunden

Die Behandlung von Patienten mit einer amyotrophen Lateralsklerose erfolgt im Idealfall in einem interdisziplinären Team aus Gesundheits- und Krankenpflegern, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden, Orthopäden, Pneumologen und Neurologen, Palliativmedizinern, Psychologen sowie dem Hausarzt. Sie umfasst zum einen die am Krankheitsmechanismus ansetzende medikamentöse Therapie mit Riluzol und zum anderen die symptomatisch orientierte Therapie. Die symptomatische Therapie soll Komplikationen der muskulären Schwäche vermeiden helfen und die Lebensqualität der Patienten verbessern.
Neuroprotektive Therapie

Die am vermuteten Krankheitsmechanismus ansetzende Therapie mit Riluzol wird auch als neuroprotektive Therapie bezeichnet, da der eingesetzte Wirkstoff den Untergang von motorischen Nervenzellen hemmt. Riluzol ist ein sogenannter Glutamat-Antagonist, der die Wirkung des Neurotransmitters Glutamat an der Nervenzelle beeinflusst. In Studien zeigte sich, dass die Gabe von Riluzol eine Verlängerung der Überlebenszeit (im Mittel um etwa drei Monate) bewirkt. Darüber hinaus wird angenommen, dass die Patienten länger in früheren Stadien der Erkrankung bleiben.
Das Voranschreiten der Erkrankung kann durch Riluzol jedoch nicht aufgehalten werden.[1] In Japan ist Edaravon gegen ALS zugelassen, wobei noch keine abschließende Aussage über die Wirksamkeit getätigt werden kann.[17] Mittlerweile hat die US Food and Drug Administration auch ihre Zulassung erteilt.[18]

Gibt es Parallelen zur MS?
Lohnt es sich für mich danach zu suchen oder nicht?

lg e

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Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!


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