Mit Verlaub, Herr Ex-Minister Josef Fischer, nun sind auch Sie ein A*schloch (Straßencafé)

W.W. @, Donnerstag, 10.01.2019, 16:09 (vor 74 Tagen) @ ulma

Ich glaube es gibt keinen Politiker mehr, der es wert ist, dass ihm jemand nachtrauert

Aber wenn das so ist, ist das nicht schrecklich? Als ob jeder Dreck am Stecken hätte? Gehört es geradezu zum Leben dazu, sich schuldig zu machen? Bakterien und Viren einzuatmen und Ameisen totzutreten?

Ich weiß für mich persönlich, dass ich gerne wieder so einen Bundeskanzler hätte wie Helmut Schmidt. Aber bin ich mir wirklich sicher? Mit allen Konsequenzen - auch dem NATO-Doppelbeschluss.

Herr von B., mit dem ich über diesen Punkt immer Mittwochs im Café Vetter streite, behauptet ja, der Krieg sei der Vater aller Dinge, und ein gefährlicher Naivling, der so etwas bestreitet.

Aus vollem Herzen würde ich ihm ja gern widersprechen, aber ich fürchte, er hat Recht. Ist unser Ideal, der phantasielose, stets korrekte Steuerbeamte, der seinen Dienst minutiös so tut, wie es sein Pflicht ist?

Ihm wird man nie etwas vorwerfen können, wenn man ihn zu Grabe trägt, aber er war überflüssig wie ein Kropf. Oder urteile ich zu hart über ihn?

Ich spüre die Spannung, in der ich stehe, zwischen AKK und Merz, Nahles und Schröder. Als ob der Staat sein Korn unbeteiligt mahlen solle wie eine Windmühle. Den Olaf Scholzens, Barleys und Giffeys fehlt etwas!:-(

Ich will mich der Erwägung aber nicht entgegenstellen, dass es gut ist, dass sie keinen Testosteron-Überschuss haben. Ich fürchte, in der Politik kann es keiner jedem Recht machen, aber wir messen alle an dieser absurden Erwartung.

W.W.


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