Verschiedene Lebenseinstellungen, komplexere Medizin und psychische Verfassung? (Allgemeines)

jerry @, Sonntag, 06.01.2019, 12:25 (vor 231 Tagen) @ fRAUb


Das weiß ich. Und gewiss will mir Jerry auch nichts Böses und doch prallen grundsätzliche Lebenseinstellungen aufeinander, die ich nur für schwerlich miteinander vereinbar halte.

Hallo fRAUb,

so richtig klar werden mir diese grundsätzlichen schwerlich zu vereinbarenden Unterschiede unser beider Lebenseinstellungen nicht... höchstens soweit, dass ich mir (für den Rest meiner Lebensspanne) keine wirksame Hilfe von seiten der Medizin mehr erwarte.

Und Du (bissal platt von mir ausgedrückt) an der Stelle engagiert bis wütend ausrufst 'ja, aber!! Dann muss halt eine komplexere und bessere Medizin her!'...


- Neurogenese: Das Gehirn besitzt grundsätzlich die Fähigkeit zur adulten Neurogenese. Voraussetzung dafür ist, dass man läuft, bzw. geht.

Woher bist Du Dir da so sicher? Das wäre ja für mich Rollinutzer das endgültige Urteil, dass es nur noch bergab gehen kann mit mir, nähme mir jegliche Hoffnung, mich wenigstens einigermaßen auf einem für mich erträglichen Stand der Dinge zu halten.

Deine Komplexität der Denkweise würde mir auch nix mehr helfen, wenn ichs richtig verstehe.

Es stellt sich meinerseits also die Frage zwischen einem Zusammenhang zwischen abnehmender Gehfähigkeit und Hirnatrophie, also ob eine Hirnatrophie nicht die logische Konsequenz einer abnehmenden Gehfähigkeit sein könnte?!

Ursache und Wirkung andersherum betrachtet... hmmh, und wie könntest Du Dir die komplexere medizinische Hilfestellung dann vorstellen?


Was will ich erreichen? Ich will eine andere, eine umsichtigere, komplexer denkendere Medizin. ...
Ich befürchte mittlerweile sehr stark, dass wir uns auf die Zusagen zur Teilhabe nicht mehr verlassen können!!!

Ich hingegen befürchte sogar, dass Olaf Scholz dem Jens Spahn was flüstern würde. Wenn der denn Gedanken zu einer weniger einseitigen, einer komplexeren Medizin auch nur in Ansätzen in sich hätte... :-D


Im übrigen, halte ich die 'Psychische Verfassung' gerade bei chronischen Erkrankungen, für einen überaus wichtigen und nicht zu unterschätzenden Aspekt. Man muss schon stark sein, um dem was entgegenzusetzen.

D'accord!! Aber die psychische Verfassung, die wir chronisch Kranken 'entgegensetzen' sollten, ist was ganz Anderes, als wenn jemand von einer oder mehreren psychischen Fehlhaltungen mutmaßt, die die körperliche Erkrankung ausgelöst oder verursacht haben sollen. Oder was meinst Du?


LG, jerry


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