Was wäre wenn ... (Indizienstudie) (Therapien)

Wiggi @, Mittwoch, 05.12.2018, 15:59 (vor 4 Tagen) @ agno

P.S.: Ich schaue weiter gespannt nach Schweden, wo allen MS-Patienten einheitlich eine "günstige" Antikörpertherapie (Rituximab) angetragen wird. Man hört nichts negatives.
Allerdings sind die Schweden prinzipiell nett. Ich weiß nicht wie dort reagiert würde, wenn man mit dem Zustand unzufrieden wäre.

Konsensus ist in Schweden das A und O. Abweichende Meinungen werden entweder nicht gesagt oder nicht gehört. Außerdem sind alle sehr "wissenschafts- und expertengläubig". Was der Arzt sagt, ist Gesetz. Abweichende Therapieoptionen gibt es (abgesehen von Birgitta Brunes,die auch keine wirkliche Option ist), nicht, jedenfalls nicht beim Neurologen. Es gibt keinen Arzt, der einem dabei hilft, eine Alternative, die von den Leitlinien abweicht, auszuprobieren. Man ist ja da auf den Arzt angewiesen, z.B. für Untersuchungen. Die einzige Option, die bleibt, ist Nichts-Machen bzw. ein bisschen am Lebensstil basteln. Deswegen hört man nichts von Leuten, die mit der Therapie unzufrieden sind. Mein Mann ist jedenfalls mit dem Nichts-Machen zufrieden.

Ihm ist Rituximab in einer einstündigen "Rede" vom Neurologen mit allen Überredungskünsten sehr nahegelegt worden, aber er nimmt es nicht und geht seitdem (seit 3 Jahren) nicht mehr hin, weil es viel Kraft kostet, sich dem Neurologen zu widersetzen. Ich bin sehr skeptisch, ob man dem, was man aus Schweden über Rituximab hört, vertrauen kann.

Wiggi


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