wieder mal MRT (Allgemeines)

GG, Dienstag, 04.12.2018, 22:10 (vor 9 Tagen)

heute in Visite

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/Wann-sind-MRT-und-Roentgen-sinnvoll,visite15510.html

das letzte Drittel bitte anschauen - MRT


MRT-Kontrastmittel mit Nebenwirkungen
Bei vielen bildgebenden Verfahren in der Medizin werden Kontrastmittel benötigt, um schwer sichtbare Organstrukturen und verschiedene Körpergewebe optisch zu trennen und sichtbar zu machen. So wird auch bei der Magnetresonanztomografie (MRT) seit Jahren ein millionenfach eingesetztes Kontrastmittel in die Vene des Patienten gespritzt. Es enthält das magnetische Element Gadolinium und ist besonders gut geeignet, um versteckte Entzündungsherde, zum Beispiel bei Multipler Sklerose, und Hirntumore über die Magnetröhre aufzuspüren.

Ablagerungen im Gehirn nach vier MRT-Untersuchungen
Doch nach Erkenntnissen der US-amerikanischen Arzneibehörde soll sich Kontrastmittel bereits nach vier MRT-Untersuchungen im Gehirn der Patienten ablagern können. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erwägt deshalb, die Zulassung für vier Kontrastmittel aufzuheben, obwohl die Ablagerungen bisher keine negativen Symptome oder Beschwerden verursachen. Betroffen wären die Kontrastmittel Gadobensäure, Gadodiamid, Gadopentetat und Gadoversetamid.

Kliniken nutzen zum Teil Alternativen
Manche Kliniken sind als Vorsichtsmaßnahme bereits auf Kontrastmittel ohne das magnetische Element Gadolinium umgestiegen. Andere wiederum nutzen eine alternative Version, bei der das Gadolinium stärker gebunden wird und sich daher nicht so leicht im Gehirn ablagern kann. Manche Ärzte empfehlen Patienten mit Multipler Sklerose eine andere MRT-Technik zu nutzen, mit der man ganz ohne Kontrastmittel nach Entzündungen suchen kann.


G

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Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst,sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt,das wichtiger als die Angst ist


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