Sind Frauen belasteter als Männer? (Allgemeines)

W.W. @, Freitag, 30.11.2018, 08:00 (vor 14 Tagen) @ kerstin

Ich danke dir, liebe Kerstin. Ich denke, ab und zu muss man das, was man zur MS meint auch zusammenfassen, damit nicht der Eindruck entsteht, es sei ein unzusammenhängendes Kuddelmuddel. Auch bei dieser Zusammenfassung merke ich, wie strittig doch einige Punkte sind, die ich für allmählich selbstverständlich halte.

Strittig sind z.B., dass die MS eine Autoimmunkrankheit ist, dass sie spezifisch menschlich ist, dass sie polyätiologisch ist (Risikofaktoren anstelle von der alleinigen Ursache), dass es üblich geworden ist, aus kommerziellen Gründen die Ätiologie durch Pathogenese zu ersetzen (so dass neu entwickelte Medikamente in pathogenetische Abläufe eingreifen), ob Liquorpunktionen zur MS-Diagnose erforderlich sind, Verkomplizierung der MS-Diagnose, Tierexperimente, wie leicht man auf die Statistik hereinfällt, wie wichtig die Unabhängigkeit der MS-Forschung ist und - vor allem - wie unklar der Stressbegriff ist, so dass man sich fragen muss, ob er in der MS-Forschung etwas taugt...

Das ist alles nichts Neues, wenn man es ab und zu aber nicht versucht zusammenzufassen, entsteht durch die vielen Widersprüche und Einwände der Eindruck, die vorgestellte MS-Hypothese, die in vielen Punkten im Gegensatz zur DMSG-Hypothese steht, sei in sich unlogisch oder unattraktiv.

Ich glaube, das ist sie nicht, und es sollte immer wieder betont werden, inwieweit sie der gängigen Ansicht zur MS entgegensteht. Sie ist keine Ergänzungstheorie zu den Annahmen der DMSG, sondern eher eine Gegentheorie.

W.W.


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