Obduktionen und MS-Häufigkeit (Allgemeines)

Marc @, Donnerstag, 29.11.2018, 15:24 (vor 16 Tagen) @ W.W.

Hatten wir nicht auch schon einmal die Hoffnung, die MS könne durch die Masern-Impfung ausgerottet werden? Was ist das diesem Projekt eigentlich geworden? Ich habe den Eindruck, der gemeine MS-Betroffene wird durch die DMSG nicht besonders gut informiert.:-( Aber ich könnte mich täuschen.

Masern?

Da gab es aber mittlerweile meherere Studien, die belegt haben, dass u.A. Masern keine Rolle bei der Pathogenese spielen, eine (EBV bedingte) Mononukleose hingegen schon...

z.B. diese Kohortenstudie:

METHODEN:
Anhand der kanadischen Patientendatenbank wurden 14.362 MS-Index-Fälle und 7.671 Ehepartnerkontrollen zur Vorgeschichte von Masern, Mumps, Röteln, Varizellen und infektiösen Mononukleose sowie zu Impfungen mit Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B und Influenza-Impfstoffen befragt. Es wurden Vergleiche zwischen Fällen und Ehepartnerkontrollen angestellt.

Schlussfolgerungen:
Die Daten bestätigen ferner einen signifikanten Unterschied zwischen Männern und Frauen. Historisch berichtete Masern, Mumps, Röteln, Varizellen (Windpocken) und Impfungen gegen Hepatitis B, Influenza, Masern, Mumps und Röteln sind im späteren Leben nicht mit einem erhöhten Risiko für MS verbunden. Eine klinische Vorgeschichte der infektiösen Mononukleose ist hingegen auffällig mit einer erhöhten Anfälligkeit der MS verbunden. Diese Ergebnisse stützen Studien, die das Epstein-Barr-Virus auf die Anfälligkeit von MS-Erkrankungen implizieren...


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