Mastzellen - eine etwas andere Hypothese (Allgemeines)

kirstenna, Donnerstag, 29.11.2018, 14:37 (vor 16 Tagen) @ Wiggi

Ach Wiggi, du bist mein Superheld und zumindestens ein Leben hast du gerettet, nämlich meins.

Ich sehe ganz klare Zusammenhänge mit dem Essen und den Schmerzen in den Läsionen und letztendlich im Entstehen der Interstitiellen Zystitis auf Grund zuvor erfolgter Gewebeläsion in der Blase durch Fehl-Antibiotika.

Das zeigt mir, wie schnell die entsetzlichen Schmerzen Geschichte sind und wie deutlich sich die Anfänge einer Besserung manifestieren.

Für mich ist jetzt nachvollziebar, wieso die Schaukelei entstand, heute gut, morgen nicht. Ich hatte definitiv histaminhaltige Sachen oder solche, die es dann entwickeln, gegessen.

Die Mastzellen stehen damit im Zusammenhang, heißt aber für mich, genau da, wo jetzt die Entzündungen oder Wiederentzündungen sind.

Eingetretene Gewebeschäden wie Narben-Läsionen sind eher wenig wandelbar, können sich aber langfristig bessern. Jeder weiß das.

Aber da, wo die Vernarbungen arbeiten, da muss man aufpassen.

Hat man das geschafft, kann man sich freuen und viel Zeit kann helfen. Es gibt sogar Fälle, wo die Vernarbungen dann recht gut verschwinden.

Wenn aber immer wieder diese Mastzellen befördert werden, ist keine Chance auf Beruhigung.

Übrigens, der Artikel ist sehr gut und ziemlich gut zu lesen.

Die Beobachtungen des Autors zur MS Aktivität in Norwegen früher und heute, an der Küste und im Inland und die Aussage zu den Oakney-Inseln ist mir klar und verständlich.

Zu den Mastzellen zurück:

Rotwein, Kaffee und Schokolade sind perfekt und Zeichen des guten Lebens. Wenn jemand gesund ist, toleriert er eine Menge.

Wenn es jedoch zu einem gesundheitlichen Zwischenfall und Stress gekommen ist, sind wir gewöhnt "Eins drauf zu setzen" mit Antibiotika, das seine Berechtigung hat, aber nur in schwierigen Fällen.

Nachzulesen ist, dass jedes Antibiotikum irreparable Eingriffe im Darm hinterlässt.

Der baut manches wieder auf, einiges ABER NIE MEHR, ok?

Das Problem ist, es geht einem schlecht und man findet nicht heraus, warum.

Mitunter finden wir nicht das "missing link" das fehlende Baustein, um etwas zu korrigieren.

Manchmal gelingt es braven Ärzten ja, die viel können und sich viel Zeit nehmen, das zu leisten. Das lese ich hin und wieder genüsslich im Stern.

In unserer heutigen Zeit ist der medizinische Fortschritt manchmal unser Feind, wenn er unsachgemäß angewandt wird.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich überlebt hätte, wenn ich einer Blasenspiegelung bei höchstem Entzündungsgrad, dem Einbringen von Chlor in die Blase, der Blasendehnung bis zum Einreißen, um anhand des Blutes die geschrumpfte und unelastische Blase nachzuweisen, und nicht zuletzt der Gewebeprobe unter Vollnarkose zugestimmt hätte, die dazu gedient hätte, die Mastzellen zu zählen.

Übrigens habe ich seit gestern auf die Thrombozytencreme und heute auf das Pentosanpolysulfat verzichtet und beobachte, wie sich das weiter entwickelt.

Vermutlich hat das "erste Hilfe Paket" schon gereicht und mit einer sehr aufmerksam beachteten Antihistamin-Ernährung könnte es gut möglich sein, dass es endlich heilt.

Im Moment ist es fabelhaft. Ich habe die erste Nacht des Jahres überwiegend durch geschlafen und war nur einmal auf T. Von 10-12 Mal auf 1 Mal. Und ohne Drang und ohne Schmerz. Tag 5 beim Fasten, 2 Tee, 3 Tee mit Honig.

Ich bin fest davon überzeugt, dass man bei gutem Wissen um die Vorgänge, die Schäden hätte vermeiden oder mehr einschränken können.

Aber auf viele Zusammenhänge kommt man nicht.

Und das ist der Wert jedes Einzelnen hier im Forum.

Das mag auch manchmal etwas daneben liegen. Aber jeder Beitrag hat auf seine Art irgendwie dazu beigetragen, dass wir im Gesamten und nun mehr darüber wissen.

Auch ist es i.O. wenn mal jemand die Flinte ins Korn wirft oder laut klagt. Wer könnte das nicht verstehen!

DANKE WIGGI:)))))))


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