Man erkrankt in einem Alter an MS, in dem man eigentlich gesund sein sollte! (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 29.11.2018, 10:11 (vor 16 Tagen) @ W.W.

Zu Punkt 3: Der Erkrankungsbeginn liegt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr, obwohl viele Ausnahmen vorkommen. Das wird von einigen darauf zurückgeführt, dass eine MS schon in früher Jugend beginnen kann, ohne dass man etwas davon bemerkt ("stumme MS"; siehe später), oder dass sie sich sogar im Erwachsenenalter so unauffällig entwickeln kann, dass sie leicht übersehen wird.

Dass man zwischen 20 und 40 besonders häufig an MS erkrankt, ist extrem ungewöhnlich. Warum eigentlich? Viele führen das auf die "Autoimmunität" zurück, die Frauen und dieses Alter bevorzugen soll, aber erklärt man dann nicht etwas Rätselvolles durch etwas noch Rätselvolleres?

Ich weiß, dass man mir jetzt vorwerfen kann, ich würde meine Argumente an den Haaren herbeiziehen, aber stellt dieses Alter nicht eine besondere Belastung da? Und gerade für Frauen? Muss man dazu ein besonderer "Frauenversteher" sein, um das zu verstehen?

Wie unglaublich schwierig ist es doch, erwachsen zu werden! Seinen eigenen Weg zu finden. Nicht so zu werden, wie Vater, Mutter oder ältere Geschwister. Wenn ein neuer Tag zu neuen Ufern ruft? Aber die sind von gefährlichen Klippen umgeben.

Man hat es in der Hand, sich ein Leben zu bauen, in dem man sich wohlfühlt; aber wie leicht kann das auch missraten?

Ich glaube, sowohl das Erkrankungsalter, als auch die Tatsache, dass Frauen überrepräsentiert sind, und die MS meist schubförmig verläuft, sind Merkmale der MS, die in der MS-Forschunh keine Berücksichtigung finden.

W.W.


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