Bitte nicht (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 29.11.2018, 09:56 (vor 13 Tagen) @ Wiggi

merkwürdigerweise sehe ich es gerade anders herum als Sie und anscheinend auch die anderen. Erstens ist die Hypothese nicht neu, sondern die Mastzellen um die Venen sind schon seit mehr als 100 Jahren aufgefallen. Und zweitens sehe ich nicht den mikroskopischen Bereich, sondern das Umfassende, denn die Mastzellen sind ein Bindeglied zwischen Multipler Sklerose und Stress, Allergien, Unverträglichkeiten, Überempfindlichkeiten und sogar Infektionen, Viren und mehr. Und drittens ist das für mich kein Grund zur Melancholie und Gefühlen der Machtlosigkeit, denn hier hätte ich tatsächlich vielleicht die Möglichkeit einer gewissen Beeinflussung. Ich sage bewusst, hätte, vielleicht, gewissen, aber wo der Artikel anderen Verzweiflung gibt, gibt er mir Hoffnung.

Liebe Wiggi,

Ich habe gezögert, als ich meine Antwort schrieb: Genau aus dem Grund, den Sie nennen. Ich dachte an
"Warum soll man in der Dinge Tiefe trachten,
wenn das Gute liegt so nah?"


Sie nennen genau den Grund, warum man nicht unterscheiden kann und wie einem die Forschung immer mehr "in die Tiefe" zieht. Meine Befürchtung (die Befürchtung eines alten Mannes) ist ja nur, dass wir das Offensichtliche übersehen könnten.

Kurz: Ich glaube(!) viel eher, dass es unsere moderne Lebensweise ist, die uns krank macht, als irgendein gestörtes Wechselspiel zwischen Immunzellen und Oberflächenmarkern im mikroskopischen Bereich, obwohl natürlich beides ineinander übergeht.

W.W.

PS: Sie sprechen ein wichtiges Problem an: Wo finden wir Hoffnung und Trost? In der Wissenschaft, der Technik, in Rattenställen und blitzenden Präzisionsgeräten? Das ist die eine Sichtweise. Die andere ist die, dass sich ein bis dato unbekannter Forscher darüber wundert, warum in seinem Reagenzglas etwas nicht wächst und - Seifensieder! - das Penicillin entdeckt.


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