das "WESEN"tliche (Allgemeines)

Tiff-Ahn, Mittwoch, 28.11.2018, 21:31 (vor 17 Tagen) @ klaigo

.... Aber manchmal ist der Leidensdruck vielleicht so groß dass man sein Trauma nicht mehr verbergen kann oder möchte.

Das Wesentliche bzw. Die Quintessenz muss sich dabei gar nicht zeigen, es reicht irgendwo anzufangen und so nach und nach zeigt sich alles was Wichtig ist.

Wie bei der Zwiebel wird eine Schale nach der anderen abgetragen, so lässt es sich vielleicht auch leichter händeln.

Lg klaigo

Hi klaigo,
ich denke,da gibt es sicher viele verschiedene Wege.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Trauma (retroperspektiv, ich wusste ja lange nicht, dass es da war) durchaus spürbar war, in Form von verschiedenen Extremstessempfindungen, die die jeweiligen Situationen so gar nicht unbedingt hergaben.
Das hat mich gestresst, zu vielen Umwegen in meinem Leben geführt und mein Umfeld genervt, wurde von nahestehenden Personen, auch mal von einem Therapeuten, gerne als "hysterisch" eingeordnet, eine Zuschreibung, die neue Umwege erforderte.

Als ich die Quelle des Stresses entdeckt hatte, das war ein langer Weg, hab wenigstens ich verstanden, wo es herkommt.

Von einer Bekannten habe ich erlebt, der es psychisch schlecht ging, die viele Jahre ihres Lebens gelitten hat, eine Therapie nach der anderen absolvierte, nicht mehr arbeiten konnte und ein größeres Vermögen verbrauchte.

Nach 25 oder 3o Jahren, erzählte jemand aus der Familie ihr von schlimmen Ereignissen aus ihrer Kindheit, an die sie sich nicht erinnern konnte.

In all den Jahren ist kein Therapeut drauf gekommen.

Bestimmt gibt es auch viele ganz andere Geschichten zu diesem Thema.

Ich finde es zu anstrengend, das hier zu diskutieren und mag einfach nicht mehr.

LG
:-)


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