Unterschiedliche Wahrnehmungen zum Thema Stress (Allgemeines)

W.W. @, Mittwoch, 28.11.2018, 16:21 (vor 11 Tagen) @ kerstin

Das erinnert mich an meine Leben- und Arbeissituation vor mehr als 25 Jahren. Ich hatte damals einen interessanten, herausfordernden und gut bezahlten Job in einer Branche ( Gewerkschft) in der Frauen in der Regel nicht die politischen Jobs hatten. Und wenn doch, entschieden sie sich dagegen Mütter zu werden. Ich war damals, ich meine die erste der wenigen Frauen, die (und das auch noch zweimal) Mutter wurde.

Nach ziemlichen Zickzack über die Arbeitszeit durfte ich diese befristet verkürzen.
Mit dem Ergebnis, dass mein Mann mir sagte: " du hast doch nur noch deine Arbeit im Kopf" und mein Chef: "du hast ja nur noch deine Familie im Kopf".

Ich glaube, zu dieser Zeit bekam ich meinen ersten Schub, der aber nicht als ms diagnostiziert wurde.

Soweit zu deinen theoretischen Ausführungen aus dem praktischen Leben.

Liebe Kerstin,

ich danke dir für deinen schönen persönlichen Beitrag, der genau das klar macht, was ich meine (aber statistisch leider nichts her gibt!:-( )

Ich glaube, Studien und Statistiken erfassen das Wesentliche nicht! Beim "Stress" ist es wie mit dem Schachspiel: Und wenn wir die Figuren und das Schachbrett noch so genau beschreiben, wir werden das Wesen des Schachspiels nicht erfassen können.

Wolfgang


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