Unterschiedliche Wahrnehmungen zum Thema Stress (Allgemeines)

kerstin @, Mittwoch, 28.11.2018, 15:55 (vor 16 Tagen) @ Marc

Hallo Marc,

Danke für deinen Beitrag, na du hast ja intensiv recherchiert.


Und im Unterschied zu situationsbezogenem Stress, wie die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, von welchenm idR. Männer wie Frauen gleichermasßen betroffen sein können, bedeutet "emotionale Arbeit" einen unlösbaren Dauerzustand für die Betroffenen, also idR Frauen.

Das erinnert mich an meine Leben- und Arbeissituation vor mehr als 25 Jahren. Ich hatte damals einen interessanten, herausfordernden und gut bezahlten Job in einer Branche ( Gewerkschft) in der Frauen in der Regel nicht die politischen Jobs hatten. Und wenn doch, entschieden sie sich dagegen Mütter zu werden. Ich war damals, ich meine die erste der wenigen Frauen, die (und das auch noch zweimal) Mutter wurde.

Nach ziemlichen Zickzack über die Arbeitszeit durfte ich diese befristet verkürzen.
Mit dem Ergebnis, dass mein Mann mir sagte: " du hast doch nur noch deine Arbeit im Kopf" und mein Chef: "du hast ja nur noch deine Familie im Kopf".

Ich glaube, zu dieser Zeit bekam ich meinen ersten Schub, der aber nicht als ms diagnostiziert wurde.

Soweit zu deinen theoretischen Ausführungen aus dem praktischen Leben.

Liebe Grüße von Kerstin


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