Erlebtes Gift und die Idee Versöhnung (Allgemeines)

stefan ⌂ @, Berlin, Freitag, 23.11.2018, 13:18 (vor 21 Tagen)

Das ist teilweise echt nicht einfach hier: da schreibe ich nach vielen Wochen wohl wieder einmal einen Beitrag, biete ein Angebot, die erste Reaktion ist ein „Nicht schon wieder!!“, Und das an einem Ort, wo traditionell alle naselang dieselben Themen und Traumata wieder auf der Tagesordnung stehen.

Im weiteren Verlauf wird dann darüber spekuliert und diskutiert, ob es nicht vielleicht mein Plan und meine Absicht gewesen sei, dass hier nun andere sich mal wieder streiten; ich werde mit dem Autor gleichgesetzt, wieder mit dem alten Tier verglichen, -das ist nicht wirklich freundlich, und ob nun Ratte, Esel, Schwein, oder eben Skorpion, das ist nicht freundlich, das ist Gift.

Im versteckten Hinterzimmer hier befindet sich so viel Müll, Unrat, Dreck, ich muss zwangsweise den Eindruck haben, es sei extra dafür eingerichtet worden, dermaßene Gedanken und Abfälligkeiten äußern zu können, ich finde das schrecklich, es provoziert mich, dagegen zu protestieren.

Das spricht weiterhin jenen einen, hoffentlich eher alten Teil in mir an, wir alle haben unsere Geschichte. Aber sind wir nicht mehr als diese Geschichte, als diese Geschichten, soll es immer so weitergehen?

Lässt nicht gerade nun diese hier gleich beschriebene Entwicklung, diese Idee, die möglicherweise eben auch zumindest ein kleines bisschen mit jenem von mir geposteten Angebot von "Bindung" zu tun haben könnte, eine gewisse Hoffnung erkennen?

"Wir" (jene MS "Foren"-Protagonist_Innen) sind nur noch sehr wenige, und ich habe nicht die Hoffnung, dass es selbst bei so wenigen wirklich möglich ist, besonders viele davon zu integrieren oder wirklich nun zu erreichen.

Hier und da mag es dennoch noch persönliche Aspekte oder Stimmen -hoffentlich natürlich zuerst in mir selbst - geben, andere Menschen, die etwas verändern wollen, dieses Gift und jene vielfach vergiftete Gedankenwelten besser beiseite lassen.

Eine Art Versöhnung, sicherlich vor allen Dingen in erster Linie ein Prozess in mir selbst, meine eigene Art des Denkens, Erzählen, Schreiben entsprechend zu verändern.

Stefan


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