Wie funktioniert ein Freudianer? (Therapien)

agno @, Freitag, 23.11.2018, 10:35 (vor 17 Tagen) @ stefan

Es wird argumentiert, daß „Schockerfahrungen und Vertrauensbrüche, die Multiple Sklerose genauso begleiten, wie etwa festgesetzte Einstellungen, insbesondere die „Erwartungsperspektive“. Der Beziehungsrahmen ist definiert durch eine „zu enge Bindung“. Unterdrückte negative, aggressive Gefühle spielen sich fern vom Bewußtsein im Körper ab und geben sich lediglich durch eine destruktive Form des Selbstbezuges zu erkennen: Menschen mit MS„gehen sich selbst auf die Nerven“. Der Mangel an Myelisation wird zum Gesamtausdruck der Erkrankung. Alle diese Erscheinungen lassen sich mit mißglückten Erfahrungen in stabilisierenden Beziehungen, d.h. den Bindungen, erläutern.
Die geeignetste Form, gesundheitsfördernde Bindungserfahrungen zu machen, sind ...“

Michael Munzel:

Hier zum Artikel: "Kurz formuliert, stelle ich die These auf, daß Multiple Sklerose als psychosomatisches Krankheitsgeschehen aufgefaßt werden kann.

Grundlage des Krankheitsgeschehens sind mangelnde Bindungserfahrungen, die sich in einem
jahrelangen Prozess psychisch und physisch verankern."

Wenn ich mich jetzt unter die Forenlinde setze & versuche Vorurteilsfrei diese Worte auf mich wirken zu lassen *öööhhhmmm*
Dann stelle ich mal ein paar Agnobehauptungen auf:
a.) Das Leben besteht, für alle Menschen, aus Bindungsverlust.
b.) Das tut weh & da muss man durch!
c.) Mit MS gibt es weniger Kompensationsmöglichkeiten.
d.) Wenn ich dann mal einen bescheidenen Tag hätte, MiMu & Stef. würde ich nicht in meine intimsten Gedanken einweihen.
lG agno

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Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!


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