Der „Verstrickungs“-Mist, banal, abstrakt und nichtssagend (Allgemeines)

Nalini @, Dienstag, 30.10.2018, 11:53 (vor 14 Tagen) @ kirstenna

es ist ja schon viel hier zum Thema Verstrickung geschrieben.

Ich weiß nicht, ob es plausibel ist, aber durch einen Beitrag von Kuby, den ich mir heute anhörte, vermeine ich zu ahnen, dass die Verstrickung, wie er erklärt, im lymbischen System im Gehirn, also im Unterbewußten, bei uns Betroffenen abrufbar sein könnte, wenn es gelänge, diese zu benennen und dann - wie er als Filmemacher nahelegt - dann "umzuschreiben", also aufzulösen.

...

Hallo kirstenna, Adressat deines postings war nicht ich, sondern Boggy. Erlaube mir aber dennoch eine Anmerkung.

Meiner Ansicht nach läuft Kubys Methode nicht unter dem label "Verstrickung". Seine Idee von Krankheitsursache und Heilung hat mMn nichts (bzw. höchstens am Rande) mit Verstrickung zu tun, wie wir es oben im thread definiert haben.

Mit seiner Methode will Kuby die krankheitsauslösende Situation aufspüren. Er geht davon aus, dass Ursache von Krankheiten ein Konflikt ist, der den Menschen "aus seiner Ordnung herauswirft", so wie er es formuliert. Es geht um negative Erlebnisse, die verdrängt werden, so etwas wie Traumata.

Das ist mMn ein völlig anderer Ansatz als die Idee der Verstrickung, die W.W. im Zusammenhang mit Psychosomatik, Lebensweise und Stress in die Diskussion gebracht hat.

PS Clemens Kuby als Person finde ich auch interessant. Er hat interessante Filme gemacht und Bücher geschrieben. Was seine Heilmethode betrifft, so möchte ich mich an dieser Stelle eines Urteils enthalten. Eventuell könnte das Thema eines neuen threads sein?


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