ms & Krisen im Leben (Therapien)

agno @, Mittwoch, 24.10.2018, 10:10 (vor 20 Tagen) @ Nalini

Nunja, wenn sich jemand gefühlt in einer Zwickmühle befindet, bin ich der letzte der sagt man solle nicht hinter den Vorhang schauen.
Imho ist es ein Irrtum dass es eine Analyse für den Ausweg braucht.
Die erfolgreiche Analyse ist "nur" ein Selbstbewusstseinsverstärker um das Notwendige besser durchziehen zu können. Gefühlt weiß der Mensch ganz genau was ihm Unbehagen bereitet.
Bei MS vermute ich die Zwickmühle noch etwas diabolischer.
Ich glaube dass dem MS-Patienten die Zwickmühle durchaus bewusst ist, dass dieser aber bewusst entscheidet, dass er mehrere Hinkelsteine schultern will.
Ein mikroskopisches aufdröseln macht imho niemand glücklich.
Lösungen sind manchmal genauso schmerzhaft wie der krankhafte Zustand.
Ich glaube dass es um einen optimierten Ausstieg geht, den es optimal nicht gibt. So wie es bei der Börse nur Zufall ist, ob man nun bei einem Risikopoker reich wird oder pleite geht.
Wenn man das Problem vermisst (ich nehme Bezug auf den Wortstamm "messen"), dann geht die Aufmerksamkeit vom "Ich" weg. Ich glaube dass man in der Zwickmühle wieder zum "Ich" finden muss. Wo sind meine Grenzen? Was kann ich nicht akzeptieren? Was ändert mein Radar?
Puh, klingt das verquarxt! Verstehst Du trotzdem was ich meine?
lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum