Avatar

Ehekrach fördert Multiple Sklerose (Therapien)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Sonntag, 21.10.2018, 13:43 (vor 24 Tagen)

.
die medical Tribune berichtet.
leider nur für Fachkreise, aber der Textanriss zeigt, wo die Reise hinführt:

"Multiple Sklerose-Patienten mit Psycho-Stress entwickeln mehr als doppelt so häufig einen erneuten Schub verglichen mit MS-Kranken ohne solche Probleme.

"Holländische Neurologen erfassten in einer prospektiven Studie 1,4 Jahre lang die Exazerbationen von 73 MS-Patienten und protokollierten die von diesen als psychisch problematisch erlebten Lebenssituationen."

"Dabei zeigte sich, dass Stressereignisse das Risiko, innerhalb von vier Wochen einen MS-Schub zu erleiden, um den Faktor 2,2 steigerten."

"In den meisten Fällen handelte es sich dabei

* um Krankheiten von bzw. Streit mit engen Familienangehörigen,
* berufliche oder finanzielle Sorgen,
* Schäden an Haus oder Auto,
* Tod von Angehörigen bzw. Freunden oder Ehekrach."

"Möglicherweise kommt es bei Psychostress zu hypothalamisch-hypophysär-adrenalen Effekten oder zur Sympathikus-Aktivierung, die eine..."

Ist das für uns etwas Neues?

Aber wenigstens wurde unser permanenter Ruf nach "further studies" endlich mal erhört !:clap:

Ich weiss jetzt nicht, wie die Forscher damit umgehen, dass auch Singles Multiple Sklerose und Schübe oder Progression haben können. :crying:

Wer einen Zugang hat, kann hier dann hoffentlich den ganzen Artikel lesen
https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/ehekrach-foerdert-multiple-sklerose/

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum