Bequemlichkeitsverstehen @ W.W. (Allgemeines)

agno @, Freitag, 28.09.2018, 08:17 (vor 18 Tagen) @ W.W.

... ich glaube, man kann gar nicht zitieren, ohne das Zitierte immer ein wenig zu verändern?! Ich meine, das Wesentliche ist nicht das korrekte Zitat, sondern die Auseinandersetzung, die man darüber führt, wie etwas zu verstehen ist.

Ich halte die Sprache für wenig geeignet, das, was man meint, klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen. Immer schwingt irgendetwas mit, und es wird erst klarer, wenn man sich darüber ausgetauscht hat.

Manchmal mag es an der Sprache liegen.
Genau so oft auch am verstehen.
Wenn Sie bewusst teilfalsch zitieren, um auszuprobieren ob ihr gegenüber sich in der neuen Formulierung aufgehoben fühlt, dann ist das gelegentlich sehr effizient, hat aber immer das Gschmäckle von übergriffig und unhöflich.
Wer nun glaubt diese Technik gegenüber jemand anwenden zu müssen, der sein ganzes Arbeitsleben damit beschäftigt war, zum Teil unangenehme Wahrheiten korrekt an die Mutterschaft anzubringen, der handelt zusätzlich zur Unhöflichkeit noch imho unklug.
Weil wir alle Menschen sind und immer wieder in die gleichen Gewohnheitsfehler rutschen und weil unsere Mitmenschen vorwiegend nett sind, würde ein Entschuldigung wahrscheinlich viele Missverständnisse rückstandsfrei auflösen (imho)

agno

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Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!


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