Wird absichtlich versucht, die Zunahme der MS-Häufigkeit zu verunklaren? (Allgemeines)

W.W. @, Mittwoch, 26.09.2018, 18:08 (vor 79 Tagen)

Ist die MS-Häufigkeit nicht die MS-Häufigkeit? Das ist sie keineswegs. Zwei Gründe liegen auf der Hand:

1. Wenn die Diagnose immer leichter wird (z.B. durch das MRT) dann nimmt die MS-Häufigkeit scheinbar zu, ohne dass sie in Wirklichkeit zunimmt. Es entspräche dem gesunden Menschenverstand, wenn durch eine verfeinerte Diagnostik der Anteil der leichten MS-Verläufe zunehmen würde, weil sie eher zufällig im MRT entdeckt werden.

2. Wenn man die "MS" so definiert, dass auch die CIS eine MS ist, dann kommt es weiterhin zu einer Zunahme der MS, die nicht wirklich, sondern nur statistisch ist.

Und die Tätigkeit des Sylvia-Lawry-Instituts…? Gibt es das überhaupt noch? Hat es zu der Frage beigetragen, ob die MS scheinbar oder wirklich zunimmt? Mich würde das sehr interessieren!

Kann man wissenschaftlich begründet sagen, die MS habe in den letzten 50 Jahren an Häufigkeit zugenommen? Oder verstrickt man sich dann in tausend Schwierigkeiten?!

W.W.

PS: Warum sollte man das absichtlich tun? Ganz einfach: Je höher die Zahl der MS-Diagnosen, desto höher ist die Zahl der Patienten, denen von zertifizierten MS-Ärzten vorgeschlagen wird, sich mit einer Basistherapie behandeln zu lassen.

Ob das Betrug ist? Ich bin sicher, dass das der Fall ist, aber es gilt als umstritten. Ich habe sogar gehört, dass auch VW mit seinen Abgasen nicht betrogen hat. Wer so etwas behauptet, muss mit einer Anzeige rechnen.


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