Eine Antwort auf einen interessanten Beitrag bei Sallys. (Allgemeines)

W.W. @, Sonntag, 16.09.2018, 09:32 (vor 62 Tagen)

Ich antworte auf eine sehr interessante Stellungnahme von Peter in Sally's Café: https://www.sallys-ms-cafe.de/forum/index.php?id=174230

Ich bin nicht für Wheldon's Protokoll und stehe nicht auf der HERV-Hypothese - und ich halte viel von der Verquickung von Lebensstil mit MS, aber das nur der Ehrlichkeit halber. Warum ich hier antworte, ist dies: Was wäre, wenn es eine Binsenweisheit wäre, dass ein gesunder Lebenswandel oft mit einer guten Gesundheit einhergeht, könnte es nicht sein, dass im Laufe des Zivilisationsprozesses diese Binsenweisheit verschütt geht?

Dass man sie in der Hektik des Alltags vergisst und ihre Bedeutung als das Gerede von Eltern und Großeltern abtut? Würde man dieses "Gerede" nicht einfach abtun und sich einen Spaß daraus machen, immer wieder jemanden, der Kettenraucher war, 100 Jahre wurde, und viel Spaß am Leben hatte, zu zitieren, wenn jemand behauptet, Rauchen und Gesundheit kämen einander in die Quere.

Als sei dieser Einzelfall (Helmut Schmidt ist da sehr beliebt) ein Argument dafür, wie ünnütz und eigentlich lächerlich ein gesunder Lebenswandel sei. Ich benutze dieses Wort lieber als "Lebensstil", weil es der "Gartenlaube" (einer Biedermeier-Frauenpostille) entnommen sein könnte.;-)

Meine Behauptung ist: Wir haben die Ursache der MS schon längst gefunden. Sie hat andere, aber doch ganz ähnliche Ursachen wie die Arteriosklerose, und sie werden Risikofaktoren genannt.

W.W.


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