Die Gefahr bei Narrativen ist ihre Konsistenz! (Allgemeines)

Nalini @, Samstag, 15.09.2018, 08:34 (vor 87 Tagen) @ W.W.

Und wenn ich über Lebensstil und MS spreche oder über MS als Zivilisationskrankheit, dann will ich zweifellos, dass die MS etwas mit Lebensstil und Zivilisation zu tun hat. Und alle Geschichten, die ich erzähle, scheinen in öder Monotonie immer nur dasselbe zu wiederholen, was hier vielen auf die Nerven geht.

Ich muss aufhören, das zu tun!:-( Aber kann ich dann überhaupt noch über die MS sprechen? Ohne dass ich ein Ziel habe? Muss man nicht immer ein Ziel haben? Viel Ruhm? Viel Geld? Viel Zuneigung? Oder würde es ausreichen, wenn man sich der Wahrheit verpflichtet fühlen würde, und keinen anderen Wunsch hätte, als ihr immer näher zu kommen? Aber was ist, wenn man sich immer weiter von ihr entfernt???:confused:

Wenn Sie gar nicht mehr über "MS und Lebensstil" oder "MS als Zivilisationserkrankung" sprechen würden, dann würde dem Forum etwas sehr fehlen. Imho.

Die These einer lebensstilinduzierten oder zivilisationsbedingten MS ist interessant und nicht ohne weiteres vom Tisch zu wischen. Auch in anderen Bezügen oder Institutionen (vor allem den naturheilkundlich geneigten) wird (für MS oder allgemein für chronische Erkrankungen) mit dieser Annahme gearbeitet. Ein Beispiel ist die an einigen Kliniken institutionalisierte sogenannte Mind-Body-Medizin.

Gar nicht mehr über diese Themen zu sprechen ist mMn keine gute Lösung. Dauerwiederholungen in Form eines Austauschs von ewig gleichen Argumenten der Befürworter und Gegner der Thesen auch nicht.

Wie ein Kompromiss gelingen kann, indem

• einerseits Ihre (und die von Anderen) wichtigen Gedankenimpulse nicht fehlen
• aber andererseits Dauerwiederholungen und ewig gleicher Argumentenaustausch vermieden werden können

das ist mir im Moment noch nicht klar.
Es muss doch aber eine Lösung geben .......


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