Aufräumen mit dem Lebensstil-Hype bei MS (Allgemeines)

Mimmi, Freitag, 14.09.2018, 01:31 (vor 63 Tagen) @ Boggy

" Da gebe ich Ihnen recht. Hinzufügen möchte ich nur, dass MS-Betroffene von manchen "etablierte " Medizinern in ähnlicher Weise betrogen werden wie von Lebensstil-Missionaren. Wir(!?) sind von Betrügern umgeben. Sie natürlich nicht! Das einzige(!?), was uns(?!) hilft, ist der gesunde(!?) Menschenverstand."

Sehr geehrter Herr Weihe,
Sie kommen mir vor wie ein Fähnchen im Wind.

Sie werfen doch mit vehementen Theorien in Bezug auf den Verlauf der MS um sich (mal ist es der Stress, mal die Psyche, dann der Lebensstil.......).

Ihre Theorien sind also nicht missionarisch gemeint, sondern Sie sind einfach ein Mensch mit gesundem Verstand?
Wie schade, dass Sie nichts von dem wissenschaftlich belegen können und vermutlich auch gar nicht wollen.

Sie sind doch Mediziner ??? - für mich jedenfalls macht es einen großen Unterschied, ob z.B. ein Betroffener, irgendein XY oder eben ein Mediziner irgendwelche Theorien raushaut.

Sicherlich hat unser Lebensstil einen gewissen Einfluss auf unsere Gesundheit...
Mein Mann ist ebenfalls an einer Autoimmunerkrankung erkrankt - Diabetes Typ 1. Stress, unregelmäßiger Tagesablauf, Infekte u.v.m. rufen bei Ihm Blutzuckerschwankungen hervor.
Trotzdem kann ich doch jetzt nicht behaupten, dass irgendeiner dieser Faktoren die Erkrankung ausgelöst hat. Des weiteren kann ich auch nicht sagen, dass diese Faktoren nun ausschlaggebend waren, wenn es zu Spätschäden kommt.

Die ersten MS-Symptome habe ich in einer Lebensphase bemerkt, die gekennzeichnet war durch Vorfreude und damit verbundenem positiven Stress.
Nun schreitet die MS kontinuierlich voran. Und um Ihre Punkte aus einem anderen Post aufzugreifen: glücklich verheiratet, kein Übergewicht, Frührentnerin, rauche ein paar Zigaretten am Tag....

Meine Ernährung ist zwangsläufig relativ gesund,da ich Vegetarierin bin. Mein Job war stressig, aber mein jetziges Leben ist schon seit Jahren sehr geruhsam und trotzdem Schübe. Dann können ja eigentlich nur die Zigaretten, bzw. meine qualmerei Schuld sein.

Bloß wiso gibt es dann stark rauchende MSler, denen es auch nach sehr vielen Jahren noch ganz prima geht.

So könnte ich jetzt unzählige Fallbeispiele anbringen und daraus irgendwas Schlussfolgern oder mir mit meinem Verstand Theorien zusammen schustern. Das jedoch wäre einfach nur lächerlich. Hätte ich jedoch Medizin studiert, dann wäre es unseriös.


Viele Grüße


PS: Was ich ebenfalls nicht verstehe: in zumindest einem Ihrer Bücher (habe nicht alle gelesen) führen sie Aussagen von Foristen aus dem ehemaligen dmsg-Forum an, um Ihre negative Einstellung gegenüber BT/ET zu untermauern.


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