Aufräumen mit dem Lebensstil-Hype bei MS (Allgemeines)

Nalini @, Donnerstag, 13.09.2018, 18:23 (vor 63 Tagen) @ W.W.

Ich hatte mir das überlegt.:confused: Ob ich ein "Lebensstil-Missionar" bin. Ich dachte, dass seien eher die, die teure Psychotherapiekurse, Coimbra-Protokolle, Nahrungsergänzungsmittel oder Steinzeitdiäten anbieten. Also Menschen, die Geld mit guten Ratschlägen verdienen. Ich muss gestehen, ich hatte mich nicht dazugezählt. Aber vielleicht gehöre ich ja doch dazu.

Ich interpretiere Boggys Begriff des Lebensstilmissionars so:

Gemeint sind all diejenigen, die von Lebensstileinflüssen auf Genese und/oder Verlauf der MS ausgehen, und dies auch öffentlich bekunden.

Also alle, die NICHT davon ausgehen, dass die MS einen sozusagen gottgegeben natürlichen Verlauf hat, der unabhängig von den Lebensumständen ist, und der Betroffene habe keinerlei Einflussmöglichkeiten.

Ein Beispiel: Jemand, der behauptet, dass auch MS unter Umständen stressbedingt sein kann, wäre danach ein "Lebensstilmissionar". Denn in dieser Sichtweise wird der Verlauf der MS durch Lebensstileinflüsse (hier Stress) mitbestimmt, und der Betroffene hat Einflussmöglichkeiten, indem zum Beispiel Stress abgebaut wird.

Nach dieser Interpretation würden Sie zu den Lebensstilmissionaren dazugehören. Und ebenso ich, da ich behaupte, meine Schubfrequenz und Schubstärke durch gewisse Lebensstilmaßnahmen beeinflussen zu können.


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