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. . . mit dem Eid des Hippokrates vereinbar? (Allgemeines)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Freitag, 07.09.2018, 14:18 (vor 19 Tagen) @ MO

Zitat aus dem Eid des Hippokrates: „…ich werde sie bewahren vor Schaden… „

Zitat aus der Genfer Deklaration des Weltärztebundes: „Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein.“

Darf man dann auch jemandem, der möglicherweise nie eine Behinderung entwickeln würde, ein Medikament verabreichen, das Krebs oder sogar PML verursachen kann?

Das Problem scheint mir die Festlegung auf die klägliche "Autoimmunhypothese" und die "Leitlinien". Wenn die "gelahrten Doctores", die Professoren und die Abgesandten der medizynischen Industrie umsatzfördernde Vorgaben entwickeln, dann muss das doch recht sein.

In der Genfer Deklaration steht halt auch:


Unter diesen Vorgaben ist es möglich, aber schwierig, den Ärzten unethisches Handeln vorzuwerfen.

Das erinnert mich an meine Kriegsdienstverweigerung in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts in der BRD.

Meine Argumentation fusste u.a. auf dem Satz: "Wer mit dem Schwert kämpft wird durch das Schwert umkommen" aus Matthaeus 26:52

Die Gegner der KDV beriefen sich u.a. auf Lukas 20:25 " gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist"

In der Genfer Deklaration , die ja zeitgemäss an Stelle des Hippokratischen Eides getreten ist, fand ich aber auch folgendes: "Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren".

Das ist doch mal interessant, grad so zum Thema "In fünf Jahren sind sie an den Rollstuhl gefesselt, wenn sie nicht meinen Empfehlungen zu BT und ET folgen"

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Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN


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