Habe ich MS? - Eine interessante Anfrage im AMSEL-Forum (Allgemeines)

W.W. @, Freitag, 07.09.2018, 08:38 (vor 19 Tagen) @ Lisa

Mir ging es unter anderem darum, ob 1. die MS-Diagnose wirklich so schwierig ist, wie die Neurologen tun, oder ob manche dazu neigen, sich wichtig zu machen und damit viel Leid zu erzeugen. Und ich glaube nicht, dass die MS vielen anderen Krankheiten zum Verwechseln ähnlich sieht!

2., ob es eventuell nicht sein könnte, dass einen die Angst vor einer MS in eine Sackgasse treibt, aus der man schwer wieder rauskommt.

3. könnte es sein, dass es am besten ist, sich immer an die zu wenden, die sich am besten auskennen, aber gerade diese können einen auch ins Bockshorn jagen.

Meiner Ansicht nach, kann jeder Feld-, Wald- und Wiesenneurologe eine MS erkennen, und wenn er nicht sicher ist, kann er zuwarten. Das schadet niemandem. Ich meine sogar, dass eine solche zurückhaltende Herangehensweise eher nützt: wait and see.

Aber heutzutage scheint man die MS-Diagnose eher erzwingen zu wollen, weil man denkt, man müsse sie so früh wie möglich behandeln: hit hard and early. Ich halte das für einen entsetzlichen Unsinn! Weil manchmal Angst und Not der Betroffenen schamlos ausgenutzt werden, wobei aber oft so getan wird, man tue alles, was in seiner Macht stehe und drehe wie ein Kriminalkommissar jeden Stein um.

W.W.


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